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Nochmal die beiden Windkrafträder, diesmal aus einer entferteren Perspektive; Standort Autobahnbrücke über der A6, Fahrtrichtung Ludwigshafen..

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Quelle: wikipedia.de

Die ersten Planungen für eine Autobahn von Heilbronn nach Nürnberg bestanden bereits 1935. 1938 wurde mit dem Bau von ersten Teilstücken zwischen Weinsberg und Bretzfeld-Schwabbach in Württemberg sowie zwischen Nürnberg und Schwabach im Norden Bayerns begonnen. Letzteres wurde trotz des Krieges noch 1941 fertiggestellt.

Beim Bau der Rheinbrücke nördlich von Mannheim gab es 1940 einen Unfall. Die im Bau befindliche Konstruktion stürzte während des Baus ein und begrub zahlreiche Arbeiter. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Bau der Autobahn in diesem Abschnitt daraufhin eingestellt. Erst 1953 wurde die heutige A 6 zwischen Mannheim und Frankenthal dem Verkehr übergeben.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Abschnitt zwischen Landstuhl und Kaiserslautern als Militärflugplatz genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahmen die US-amerikanischen Truppen dieses Areal und errichteten dort den Flugstützpunkt Ramstein. Die östliche und die westliche Zufahrt zum Flughafen ist die ehemalige Autobahn Mannheim–Saarbrücken. Sie ist heute in den Landkarten meist als für den Verkehr gesperrte Schnellstraße eingezeichnet und gilt als Privatstraße des Bundes. Für die A 6 wurde in den 50er-Jahren eine neue Trasse südlich des Flughafens Ramstein errichtet.

Nach dem Anschluss des Saarlandes an Deutschland wurden 1959 das Teilstück bis zur Anschlussstelle St. Ingbert-Ost und 1963 das Teilstück bis nach Saarbrücken eröffnet. Das zweite Teilstück mit 9,35 km Länge war -bedingt durch zahlreiche Brückenbauten- zum Zeitpunkt seiner Erbauung mit 70 Millionen DM einer der teuersten Autobahnabschnitte Deutschlands.

Die Arbeiten am Abschnitt zwischen Heilbronn und Nürnberg wurden erst 1966 wieder aufgenommen. Im Jahre 1979 wurde die Kochertalbrücke bei Schwäbisch Hall für den Verkehr freigegeben, die mit 185 m die höchste Brücke Deutschlands ist. Die Inbetriebnahme zwischen der A 93 und Pleystein erfolgte im Oktober 2006, zwischen Amberg-Ost und A 93 soll 2008 erfolgen. Baubeginn für diesen letzten 20 km langen Abschnitt der A 6 war im Juni 2004.

Obwohl die A 6 grundsätzlich eine West-Ost-Verbindung darstellt, verläuft das Teilstück Viernheimer Dreieck bis Kreuz Walldorf etwa 30 km weitestgehend parallel zur A 5 in Nord-Süd-Richtung.

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Additional Photos by bernd matheis (bema) Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 2765 W: 28 N: 3985] (26591)
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