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Höningen, heute Ortsteil der Gemeinde Altleiningen im Leininger Land.

Ausführlichere Infos aus Wikipedia.de und einer weiteren Quelle nachfolgend:

Höningen war früher das kulturistische Herz von Altleiningen. Die Abteikirche des Klosters barg über mehrere Jahre die Gebeine der Leininger Grafen. Eines der ältesten romanischen Bauwerke der Pfalz ist die St. Jakobskirche zu Höningen. Die St. Jakobskirche ist mit Sicherheit älter als das um 1120 gegründete Kloster. Die Existenz des Klosters erlosch im Januar 1569 im Zuge der Reformation. Graf Philipp setzte den ersten lutherischen Pfarrer an der St. Jakobskirche ein. Zwei Monate später brach im Kloster ein verheerendes, alles vernichtendes Feuer aus. Sämtliche Bauwerke inclusive der Kirche wurden zerstört.

Graf Philipp ließ die Gebäude teilweise wieder aufbauen und gründete eine „Lateinische Schule“, die Vorstufe des heutigen „Leininger Gymnasiums“ in Grünstadt. Im „Dreißigjährigen Krieg“ wurde Kloster Höningen erneut umfangreich geschädigt.

Nur noch wenige Reste, wie der Westgiebel der Abteikirche, erinnern an die Kirche sowie das Kloster.

Zahlreiche Wanderer, insbesondere auch aus den nahegelegenen Städten Mannheim und Ludwigshafen, finden im Waldgebiet um Höningen und Altleiningen die Entspannung vom Alltagsstress. Auch die Gastronomie der Orte Altleiningen und Höningen trägt nach einem ausgedehnten Spaziergang zum leiblichen Wohl bei.

Allgemeine Infos:


St. Jacob im Ortsteil Höningen. Rechts im Hintergrund: Westgiebel der zerfallenen Klosterkirche

Burg Altleiningen – Die Burg Altleiningen wurde auf der Kuppe eines etwa 400 m hohen Berges erbaut, der sich über dem linken Eckbachufer erhebt. In die Burg sind eine Jugendherberge und – im Burggraben – ein beheiztes Freibad integriert. In der überdachten „Ehrenhalle“, einem durch Arkaden zum Burghof hin abgetrennten Raum, führt seit 1980 das Amateurtheater der Burgspiele Altleiningen alljährlich in den Sommermonaten anspruchsvolle Theaterstücke auf – klassische, moderne, häufig auch solche mit historischem Bezug.

Kloster Höningen und Kirche St. Jacob – Im ca. 2 km südlich gelegenen Ortsteil Höningen befinden sich die evangelische Kirche St. Jacob (im romanischen Stil) sowie die Überreste des Chorherrenstifts Kloster Höningen: Torbogen (am nördlichen Ortseingang), Westgiebel jeweils von Konventsgebäude und Klosterkirche (parallel zur heutigen Hauptstraße). St. Jacob und das Kloster wurden um das Jahr 1120 erbaut. Zwei Schutzbriefe von Papst Innozenz II. bzw. Kaiser Friedrich Barbarossa spiegeln die Bedeutung des Klosters zur Gründungszeit wider.

Höninger Lateinschule – An die Lateinschule (1573–1630), in der das Leininger-Gymnasium Grünstadt seine Wurzeln hat, erinnert das Torhaus am Eingang zur Hintergasse.

20-Röhren-Brunnen – Vom 20-Röhren-Brunnen, der aus einem Stollen gespeist wird, welcher zur Versorgung der oberhalb gelegenen Burg um das Jahr 1600 tief in den Fels getrieben wurde, bezieht der Eckbach heute den größten Teil seiner Wasserführung. Am 20-Röhren-Brunnen liegt der westliche Anfangspunkt des 19 km langen Eckbachmühlen-Rad- und Wanderweges, der bachabwärts bis nach Dirmstein führt.

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Additional Photos by bernd matheis (bema) Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 2765 W: 28 N: 3985] (26591)
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